FKK eine langjährige Tradition
Leider ohne gesetzliche Regelung
Die Freikörperkultur (FKK) (auch: Nacktkultur, Naturismus, Nudismus; für Unterschiede siehe unten) bezeichnet die gemeinschaftliche Nacktheit, meistens in der Natur. Anliegen dabei ist die Freude am Erlebnis der Natur oder auch am Nacktsein selbst.
Auch am FKK-Strand sollten Badende gelassen und respektvoll bleiben
Im FKK-Bereich fallen alle Hüllen - doch das heißt nicht, dass es keine Regeln für das Nacktbaden gibt. Freunde des Freikörperkultur sollten tolerant und respektvoll sein - und vor allem das Badehandtuch nicht vergessen.
Raus aus den Klamotten, rein ins Wasser: Kaum etwas ist leichter als Nacktbaden - und doch kommt es im Verhältnis zwischen FKK-Liebhabern und Textilfreunden manchmal zu Irritationen.
Tabu ist es natürlich, in Textilien im FKK-Bereich zu erscheinen - obwohl genau das streng genommen nicht verboten ist, da kein Gesetz der Welt Nacktheit vorschreibt.
Vielmehr ist in Deutschland die Gesetzeslage so, dass in Deutschland öffentliche Nacktheit strafrechtlich nicht geahndet, jedoch gelegentlich wegen Belästigung der Allgemeinheit als Ordnungswidrigkeit mit Bußgeld belegt wird.
Nicht so an Stränden und Badeseen, hier wird Nacktheit weitgehend geduldet und zieht keine rechtlichen Konsequenzen nach sich.
Trotzdem gilt: Nacktheit kann nicht vorgeschrieben werden!